Capcom hat auf der Gamescom 2025 ein wahres Feuerwerk gezündet und drei kommende Schwergewichte enthüllt: „Resident Evil Requiem“, „Pragmata“ und „Onimusha: Way of the Sword“. Unser Hands-on-Bericht zeigt, warum Horror-Fans, Sci-Fi-Enthusiasten und Action-Liebhaber 2026 ein unvergessliches Spielejahr bevorsteht.
- Drei große Capcom-Titel für 2026 vorgestellt
- Resident Evil Requiem bringt echten Survival-Horror zurück
- Pragmata: Sci-Fi trifft auf Hacking-Shooter mit Tiefgang
- Onimusha: Way of the Sword – taktisches Katana-Fechten auf neuem Level
- Fazit: Gamescom-Dreierschlag macht 2026 zum Jahr der Capcom-Fans
- Häufig gestellte Fragen zu Capcoms Gamescom-Highlights
Drei große Capcom-Titel für 2026 vorgestellt
- Capcom präsentiert auf der Gamescom 2025 drei kommende Blockbuster mit Release im Jahr 2026.
- Resident Evil Requiem setzt die Hauptreihe fort und bietet düsteren Survival-Horror aus der Ego-Perspektive.
- Pragmata kombiniert futuristische Sci-Fi-Elemente mit intensiven Action-Sequenzen und eindrucksvoller Atmosphäre.
- Onimusha: Way of the Sword kehrt als actionreiches Hack-and-Slash mit klassischen Samurai-Elementen zurück.
- Alle Titel konnten vor Ort angespielt werden und liefern grafisch wie spielerisch einen hochkarätigen Eindruck.

Resident Evil Requiem bringt echten Survival-Horror zurück
Die Resident-Evil-Reihe meldet sich mit Resident Evil Requiem nicht nur eindrucksvoll zurück – sie kehrt auch zu ihren Horrorwurzeln zurück. Auf der Gamescom 2025 konnten wir erstmals Hand an das neue Kapitel legen, das am 27. Februar 2026 erscheint. Diesmal schlüpfen Spieler in die Rolle von FBI-Analystin Grace Ashcroft, die sich in einem düsteren Krankenhaus wiederfindet – ganz in der Tradition klassischer Survival-Horror-Erzählungen.
Wie im gefeierten Resident Evil 7 dürfen Spieler erneut zwischen First- und Third-Person-Perspektive wählen. Ich entschied mich für die immersive Ego-Sicht, was die beklemmende Atmosphäre noch intensiver wirken ließ. Schon wenige Minuten nach Beginn wurde klar: Capcom setzt wieder auf Täuschung, Rätsel und Terror. Eine heruntergekommene Klinik, Schattenwesen, die durch stille Korridore schleichen, und ein unaufhaltsamer Gegner in Krankenhauskittel sorgen für Angstschweiß und Gänsehaut.
Besonders eindrucksvoll war das Spiel mit Licht und Schatten: Durch das Ausschalten von Lichtschaltern entkam ich der monströsen Kreatur, nur um direkt darauf vom nächsten Schrecken überrascht zu werden. Der Moment, als das Monster vom Deckenventilationsschacht schoss, erinnerte mich stark an Szenen aus einem klassischen Horrorfilm wie „Alien“.
Der hohe Schwierigkeitsgrad, das abgegrenzte Szenario in einem labyrinthartigen Setting und der bewährt dichte Sound-Mix machen klar: „Requiem“ zielt auf Liebhaber der frühen Resident-Evil-Teile. Das Spiel schafft es, mit wenigen Elementen eine unfassbare Spannung aufzubauen – und bietet mit neuen Charakteren doch einen frischen Ansatz für langjährige Fans.
Weitere Eindrücke und Gameplay-Szenen liefert der vollständige Hands-on-Report auf dem offiziellen PlayStation Blog.
Pragmata: Sci-Fi trifft auf Hacking-Shooter mit Tiefgang
Pragmata ist Capcoms mutiger Vorstoß in neue Gefilde – ein Science-Fiction-Thriller, der Shooter-Action, Puzzle-Mechaniken und dystopisches Storytelling vereint. Hauptcharakter Hugh Williams kämpft sich in Weltraumanzug durch eine von feindlichen Robotern besetzte Mondstation, unterstützt von der mysteriösen Androidin Diana. Der Clou: Diana kann die Maschinen hacken – ein spielerisches Element, das dem Titel seine ganz eigene Handschrift verleiht.
Die Mischung aus Echtzeit-Hacking und Third-Person-Shooter erinnert an ein taktisches Minispiel innerhalb explosiver Action. Wie bei einem digitalen Schaltkreis müssen sich Spieler mit Diana ihren Weg zu einem deaktivierenden Knotenpunkt bahnen – und das unter Beschuss. Eine Analogie? Stell dir vor, du versuchst, ein komplexes Schloss zu knacken, während jemand gleichzeitig mit Farbeimern auf dich wirft – genau dieses Chaos macht „Pragmata“ so packend.
Besonders beeindruckte der Bosskampf gegen die „SectorGuard“: ein mit Raketen bewaffneter Supermech, gegen den Präzision und perfekte Ausnutzung der Umgebung das A und O sind. Eine Energieschleuder verlangsamt den Gegner, Hack-Algorithmen entwaffnen ihn, und kaputte Waffen zwingen zum laufenden Ressourcenmanagement. Diese kreative Waffenabnutzung verleiht dem Spiel taktischen Tiefgang – eine Hommage an klassisches Survival-Prinzip, modern interpretiert.
Mit „Pragmata“ liefert Capcom keine bloße Ballerei, sondern fordert Reflexe, Denkvermögen und Ausdauer – ein Erlebnis, das sowohl Adrenalinjunkies als auch Puzzle-Fans ansprechen dürfte.
Onimusha: Way of the Sword – taktisches Katana-Fechten auf neuem Level
Mit Onimusha: Way of the Sword kehrt eine legendäre Action-Adventure-Reihe zurück, und sie bringt ihren eleganten Schwertkampf-Ansatz auf ein neues, taktisch anspruchsvolles Niveau. Spieler übernehmen die Kontrolle über den neuen Protagonisten Musashi, der sich mit übernatürlichen Fähigkeiten und geschickten Kontermoves durch Horden dämonischer Gegner schneidet.
Das Herzstück liegt auf dem defensiven Spielmechanismus. Durch präzises Timing können Attacken pariert, abgewehrt oder mit einem sogenannten Issen-Counter sogar tödlich gekontert werden. Diese Mechanik erinnert an einen Tanz – zu früh und du triffst ins Leere, zu spät und der Gegner hat dich bereits ausgekontert. Besonders eindrucksvoll war der Kampf gegen Rivalen Sasaki Ganryu, bei dem Timing und Strategie essenziell waren, um die Oberhand zu gewinnen.
Besonderes Highlight: die Oni-Gauntlets, magische Artefakte, mit denen sich gesammelte Seelen in verheerende Angriffe umwandeln lassen. Damit hebt sich Onimusha von Konkurrenz-Titeln wie „Sekiro“ oder „Nioh“ ab und betont seine Wurzeln im japanischen Mythologie-Horror. Verglichen mit Schachspielen: Jeder Zug auf dem Schlachtfeld will wohlüberlegt sein, denn ein einziger Fehler öffnet den Gegnern Tür und Tor.
Dank durchdachter Mechaniken, fordernder Kämpfe und stimmungsvoller Inszenierung dürfte „Way of the Sword“ jene zurückgewinnen, die das klassisch herausfordernde Action-Gameplay lieben – ähnlich wie in Dark Souls-inspirierten Spielen, aber mit Capcom-typischem Stil und Flair.
Fazit: Gamescom-Dreierschlag macht 2026 zum Jahr der Capcom-Fans
Was Capcom auf der Gamescom 2025 präsentierte, ist ein eindrucksvoller Beleg für Innovationsgeist, Mut zur Vielfalt und Rückbesinnung auf alte Tugenden. Mit „Resident Evil Requiem“ erleben wir die Renaissance des klassischen Survival-Horrors. „Pragmata“ verbindet Sci-Fi mit kniffliger Gameplay-Dynamik, während „Onimusha: Way of the Sword“ taktisches Action-Gameplay in einem feudalen Setting perfektioniert.
Diese starke Auswahl verspricht ein großartiges Spielejahr 2026 – sowohl für Hardcore-Gamer als auch für Neulinge. Capcom zeigt, wie man ikonische Marken modernisiert und gleichzeitig neue Universen erschafft. Ein Dreiklang, der die Gaming-Landschaft prägen wird.
Für weitere Informationen und Videos empfehlen wir einen Blick auf den vollständigen PlayStation Blog-Beitrag.
Mehr zu Capcoms Entwicklungen und kommenden Veröffentlichungen findest du regelmäßig auf NERDTIME.
https://www.youtube.com/watch?v=xeo2IFcpOlU
Häufig gestellte Fragen zu Capcoms Gamescom-Highlights
Quelle: https://blog.playstation.com/2025/08/20/hands-on-report-resident-evil-requiem-onimusha-way-of-the-sword-and-pragmata/





