Digitale Screenshots sind längst mehr als bloße Spielstände – sie sind Ausdruck von Kreativität und Emotion. Mit dem „Share of the Week: Filter“ zeigt PlayStation eindrucksvoll, wie Gamer mithilfe ausgefeilter Filter und dem Photo Mode atemberaubende Kunstwerke erschaffen können, die weit über das simple Screenshotting hinausgehen.
Highlights der Woche aus dem Photo Mode
- Die aktuelle Share of the Week Aktion widmet sich dem Einsatz von stilisierten Filtern im Photo Mode.
- Dunaaa5 präsentiert ein rot-getöntes Portrait aus Cyberpunk 2077.
- CarrotsCaptures zeigt eine ikonische Szene mit Jin aus Ghost of Tsushima vor weißem Hintergrund.
- Fwto_ nutzt einen einzigartigen Filter für seinen Beitrag (Details im Originalbeitrag).
- Die Screenshots wurden über #PSshare und #PSBlog auf Social Media eingereicht.







Virtuelle Fotografie: Der neue künstlerische Spielraum für Gamer
Die Share of the Week-Initiative von PlayStation ist eine gelungene Hommage an den kreativen Ausdruck innerhalb von Videospielen. Dabei sind es nicht nur die Spiele selbst, die mit visuellem Bombast beeindrucken, sondern auch die Community, die mittels Photo Mode und filigraner Filterfunktionen emotionale, narrative oder visuell stilisierte Szenen einfängt.
In der aktuellsten Ausgabe zum Thema Filter wurde der Fokus auf die verschiedenen Stilmittel gelegt, mit denen Spieler Bilder innerhalb ihrer Games verändern und verfremden. Ob roter Nebel in Cyberpunk 2077, ein zurückhaltendes Weiß in Ghost of Tsushima oder ein cinematic Shot wie aus einem Quentin-Tarantino-Film – die Bandbreite der eingesendeten Bilder zeigt, wie vielseitig diese Funktionen mittlerweile geworden sind.
Ein treffendes Beispiel: Der Nutzer Dunaaa5 postete einen Screenshot aus Cyberpunk 2077, in dem ein mit rotem Filter versehener Blick unverkennbar Emotion transportiert. Der Ausdruck wirkt durch den Filter fast ikonisch – als wäre es eine Szene aus einem Sci-Fi-Klassiker der 80er.
Wer sich einen Eindruck aller Highlights verschaffen möchte, findet die offizielle Auswahl bei PlayStation Blog.
Der Photo Mode als Spielplatz für Kreative
In vielen aktuellen Titeln gehört der Fotomodus längst zur Standardausstattung. Was einst als Gimmick begann, entwickelt sich inzwischen zu einem dynamischen Werkzeug für digitale Kunst. Mit Features wie Tiefenschärfe, Filtereffekten, Farbtonanpassungen und sogar Belichtungssteuerung lässt sich fast schon wie in Adobe Photoshop arbeiten – nur eben direkt im Spiel.
Für viele Spieler ist das Fotografieren innerhalb von Spielen zur neuen Form des Storytellings geworden. So wie Landschaftsfotografen ihre Kamera zücken, um das perfekte Licht einzufangen, warten Gamer auf den Moment, in dem der Regen nachlässt, der Sonnenstrahl den Protagonisten trifft oder eine Explosion das Bild cineastisch auflädt. Der Filter ist dann das letzte Puzzlestück, das aus dem Screenshot eine emotionale Visual Story macht.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der Beitrag von fwto_, der eine Szene aus Death Stranding 2: On The Beach in intensiven Rottönen einfängt. Die düstere Farbgebung betont die Bedrohung und das Gefühl von Isolation – Elemente, die das Spiel thematisch auszeichnen.
Filter als visuelle Narrative
Warum sind Filter im Gamer-Fotomodus so wirkungsvoll? Ganz einfach: Sie verleihen Bildern eine zusätzliche narrative Ebene. Während der Screenshot den visuellen Teil wiedergibt, kann ein Filter exakt definieren, welche Emotion dominieren soll – sei es Bedrücktheit durch Monochromatik oder Spannung durch hohe Kontraste und Farbsättigung.
Der Nutzer KeenEyeVP zeigt dies eindrucksvoll mit einem Bild aus Assassin’s Creed Shadows. Das Bild, in dunkles Rot getaucht, vermittelt Gefahr und Anspannung, während die Figur um eine Ecke späht – ein klarer Fall, bei dem der Filter nicht nur „schön aussieht“, sondern die dramaturgische Intention des Bildes unterstützt.
Auch sednins Beitrag eines polaroidähnlich gefilterten Porträts von Eve aus Stellar Blade ist mehr als nur ein Schnappschuss. Es erinnert stark an analoge Fotografie und erzeugt so eine Verbindung zwischen realer und virtueller Welt – eine Art Retro-Charme in einem High-End-Sci-Fi-Setting.
Solche Methoden nutzen nicht nur leidenschaftliche Fans, sondern auch Entwickler für das Marketing ihrer Spiele – in Trailern, Artbooks oder Postings. Das Spiel rückt damit selbst in den Hintergrund, während der Screenshot die Bühne übernimmt und neue Zielgruppen anspricht.
Gesellschaftliche Einordnung: Spieler als digitale Künstler
In Zeiten von Instagram, NFT-Galerien und Metaversum-Kunst erwächst aus der Gaming-Fotografie eine neue Art der kulturellen Partizipation. Spieler sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern auch Gestalter. Mit Hilfe einfacher Tools schaffen sie Werke, die Emotion, Identität und Ästhetik verschmelzen lassen – und das ganz ohne Photoshop-Kenntnisse.
Gleichzeitig zeigt sich die gesellschaftliche Relevanz in der Communitybeteiligung. Unter Hashtags wie #PSshare und #PSBlog entstehen wöchentliche Galerien, in denen die besten Werke gefeiert werden. Das gemeinsame Thema „Filter“ bündelt die Vielfalt der künstlerischen Auslegung der Community und regt zur Weiterentwicklung an.
Für leidenschaftliche Gamer und Hobby-Fotografen, die tiefer ins Thema eintauchen wollen, lohnt sich ein Blick auf unsere Sammlung zum Thema Photo Mode. Hier findest du Tipps, Tutorials und weitere Beispiele für herausragende Werke aus dem digitalen Kosmos.
Wer jetzt inspiriert wurde, selbst aktiv zu werden: Das nächste Share-of-the-Week-Thema ist Senua’s Saga: Hellblade II. Bis zum 20. August 2025 können eigene Bilder eingereicht werden – ideal für jene, die ihre ganz eigene Vision der Dunkelheit und Erlösung festhalten möchten.
Mehr Infos dazu finden sich direkt auf dem offiziellen PlayStation Blog.
Häufige Fragen zum Photo Mode und Filtern in Games
Quelle: https://blog.playstation.com/2025/08/15/share-of-the-week-filter/





