„Possessor(s)“ erscheint am 11. November für die PS5 und bringt frischen Wind in das Genre der Action-Adventures: Statt mit vorgefertigten Waffen startet man mit Alltagsgegenständen und kombiniert diese zu wilden Kampf-Konstruktionen. In der Rolle von Luca, einem Mädchen in einer zerfallenen Stadt voller übernatürlicher Bedrohungen, kämpft man an der Seite eines verbündeten Dämons ums Überleben.
- Neues Action-Adventure Possessor(s) erscheint im November
- Kreativer Waffeneinsatz statt standardisiertem Kampfsystem
- Sanzu City: Von der Schule zum dämonischen Schlachtfeld
- Gegen Dämonen mit Alltagsgegenständen: Gesellschaftskritik mit Stil
- Fazit: Possessor(s) macht Improvisation zur Überlebensstrategie
- Häufige Fragen zu Possessor(s) auf der PS5
Neues Action-Adventure Possessor(s) erscheint im November
- Possessor(s) erscheint am 11. November exklusiv für die PlayStation 5.
- Spielerin übernimmt die Rolle von Luca, einem jungen Mädchen, das in einer zerstörten Stadt ums Überleben kämpft.
- Die fiktive Stadt Sanzu City wurde von Dimensionsdämonen überrannt.
- Luca entwickelt sich von einem normalen Kind zur Kämpferin in einer düster stilisierten Spielwelt.
- Das Spiel kombiniert intensive Action-Gameplay mit einer emotionalen Hintergrundgeschichte.

Kreativer Waffeneinsatz statt standardisiertem Kampfsystem
Das Hauptkeyword neues PS5-Spiel wird im Kontext von „Possessor(s)“ neu definiert. Anstatt die Spieler:innen mit einem Arsenal konventioneller Waffen auszustatten, zwingt das Spiel zum Umdenken: Es beginnt mit einem Paar Küchenmesser, das in einer postapokalyptischen, teils dämonisch besetzten Stadt gefunden wird. Doch je tiefer Luca in die verfallenen Bezirke wie den Campus oder die Sunken City eindringt, desto abgedrehter werden ihre Hilfsmittel: Eine E-Gitarre, ein Hockeyschläger oder eine Computermaus – kein Gegenstand ist zu alltäglich, um keine tödliche Waffe zu sein.
Durch das Zusammenspiel von Basiswaffen und sogenannten Spezialwaffen entsteht ein modulares Kampfsystem, das viel Raum für Taktik und Kreativität bietet. Eine coole Sonnenbrille zum Parieren, ein Handy, das Gegner lähmt oder ein Katana – als einzig echte „klassische“ Klinge – vervollständigen das Arsenal. Das System erinnert fast schon an ein Kochrezept für Überleben: Nimm, was du finden kannst, und mach etwas Gefährliches daraus.
Die Entwickler:innen verfolgen mit diesem Feature-Design einen klaren Kurs: Spieler sollen nicht nur ihre Reflexe, sondern auch ihren Verstand nutzen. So entsteht ein Gameplay, das sowohl erfahrene Actionfans als auch kreative Tüftler*innen fesseln dürfte.
Ein tieferer Einblick in die Einzelheiten dieser Mechaniken ist auf dem offiziellen PlayStation Blog möglich unter diesem Link.
Sanzu City: Von der Schule zum dämonischen Schlachtfeld
Die Spielwelt in „Possessor(s)“ ist nicht nur die Kulisse für den Dämonenkampf – sie ist aktive Spielmechanik. Sanzu City war einmal eine lebendige Umgebung mit Campus, Aquarien und Einkaufszentren. Durch die übernatürliche Katastrophe ist sie nun nur noch ein brüchiger Schatten ihrer selbst. Doch gerade diese Transformation macht den Reiz des Spiels aus.
Der SanZooQuarium, einst Ziel für Klassenfahrten, ist jetzt bevölkert von dämonischen Seelebewesen – darunter auch Pinguine, die zwielichtige Geschäfte auf Lager haben. Inmitten zerborstener Aquarien muss Luca den letzten überlebenden Menschen im Gebäude finden. Eine Aufgabe, die neben Kämpfen vor allem investigatives Denken erfordert: Was hat dieser Mensch den Dämonen geopfert, um zu überleben?
Auch im verlassenen Schulkomplex treffen Spieler:innen auf bizarre Gefahren: Bücher, Lampen und Aktenordner werden zu besessenen Angriffszielen. Und mittendrin: Professor Foss, Lucas alter Lehrer. Hilfreich, aber seltsam. Was verbirgt sich in seinem Kellerbüro?
Diese absichtlich fragmentierte Weltstruktur erinnert an Soulslike-Leveldesigns – mit kurzer Progressionsfreiheit, verbunden durch Schlüsselstellen. Vergleichbar etwa mit dem Levelaufbau in Elden Ring, nur mit weniger Ritterrüstung und mehr Desktop-Zubehör.
Gegen Dämonen mit Alltagsgegenständen: Gesellschaftskritik mit Stil
Auf den ersten Blick ist „Possessor(s)“ ein ultrastylishes Actionspiel mit unkonventionellen Waffen. Doch beim genaueren Hinsehen entpuppt sich vieles als ungewöhnlicher Kommentar auf Alltagsrealitäten: Die Verwüstung der Stadt ist ein Symbol für gesellschaftliche Zerbrüche, die dämonischen Gegenstände erkennen alltägliche Objekte als potenzielle Bedrohung – oder Retter. In einer Welt, in der alles aus den Fugen geraten ist, liegt die Kraft in der Improvisation.
Das erinnert ein wenig an Filmklassiker wie „They Live“ (1988), in dem Sonnenbrillen als Werkzeuge zum Erkennen der Realität dienen – auch Lucas Sonnenbrille ist mehr als nur Accessoire. Sie ist symbolisch wie spieltechnisch ein Werkzeug der Wahrheit und der Verteidigung gegen Übergriffe unerkennbarer Mächte.
Sogar der begleitende Dämon Rhem wirkt teilhumanisiert und zeigt: In dieser Welt verschwimmt die Grenze zwischen Monster und Mensch. Die daraus resultierende Dynamik verleiht selbst dem Partnercharakter Tiefe – wie einst bei Elizabeth in „BioShock Infinite“ oder Ellie in „The Last of Us“. Diese Emotionalität verankert sich auch in der Spielmechanik: Ohne Rhem könnte Luca ihre Waffen nicht „transmutieren“ und wäre handlungsunfähig. Eine klare Parallele zur gegenseitigen Abhängigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Wer mehr über die philosophischen Ansätze hinter Videospielen lernen will, sollte sich unbedingt unser Archiv zum Thema Game Studies anschauen.
Fazit: Possessor(s) macht Improvisation zur Überlebensstrategie
„Possessor(s)“ ist mehr als nur ein neues PS5-Spiel. Es ist eine Erzählung über Widerstandsfähigkeit, Improvisation und die Kraft des scheinbar Schwachen. Spieler:innen erwartet eine dichte Atmosphäre, ein unerwartet komplexes Kampfsystem und ein düsteres, fast cineastisches Storytelling.
Wer sich auf diese Mischung aus Mystery, Horror, Action und Strategie einlässt, wird vermutlich ein Spiel erleben, das Elemente von „Silent Hill“, „Nier: Automata“ und „Metal Gear Rising“ zu etwas Neuem verbindet – mit großem Fokus auf Fantasie und Einfallsreichtum.
Markiert euch den 11. November rot im Kalender: Dann erscheint Possessor(s) exklusiv für PlayStation 5. Und wenn ihr bereits jetzt neugierig seid, lohnt sich definitiv ein Blick auf den offiziellen PlayStation Blog für weitere Details und Gameplay-Clips: Hier geht’s zum Artikel.
https://www.youtube.com/watch?v=edR4URUwcOI
Häufige Fragen zu Possessor(s) auf der PS5
Quelle: https://blog.playstation.com/2025/09/26/possessors-launches-november-11-on-ps5/





