Neues Kapitel für den Klassiker Shinobi
- Shinobi: Art of Vengeance wurde überraschend bei den Game Awards 2023 angekündigt.
- Der legendäre Ninja Joe Musashi kehrt in einem neuen 2D-Action-Platformer zurück.
- Die Optik kombiniert klassische Pixelgrafik mit modernen Animationen für ein authentisches Retro-Gaming-Erlebnis.
- Das Gameplay verspricht schnelle Kämpfe, präzise Steuerung und ikonische Ninja-Moves.
- Der Release ist für das laufende Jahr geplant und richtet sich an Fans klassischer Arcade-Action.

Shinobi: Art of Vengeance bringt 2D-Ninja-Action zurück
Hinter dem neuen Titel „Shinobi: Art of Vengeance“ steht niemand Geringeres als das französische Studio Lizardcube, bekannt für seine preisgekrönten Remakes von Wonder Boy: The Dragon’s Trap und Streets of Rage 4. Die Entwickler haben sich nicht nur vorgenommen, die DNA der klassischen Shinobi-Reihe zu bewahren, sondern sie gleichzeitig ins Jahr 2024 zu katapultieren – mit auffälligem Design, flüssigem Gameplay und einem Soundtrack, der modernen Spielern ebenso gefällt wie Retro-Fans.
CEO Ben Fiquet nennt das Projekt eine „Fortsetzung im Stil von Lizardcube“ – verspielt, japanisch angehaucht, aber immer mit einem europäischen Touch. Der Titel zielt darauf ab, sowohl Veteranen der Franchise als auch eine neue Generation begeisterter Gamer abzuholen. Eine Entwicklung, die nicht zuletzt vom Wunsch getrieben wurde, Sega-Klassiker mit zeitgemäßen Mitteln wiederzubeleben. Daher ist es kaum überraschend, dass Shinobi: Art of Vengeance seinen großen Auftritt auf der Bühne der Game Awards 2023 feierte – und nun am 29. August 2025 für PlayStation 4 und 5 erscheint.
Wer den ersten Teaser gesehen hat, wird sich sofort an die kunstvoll animierten 16-Bit-Grafiken der frühen 90er erinnert fühlen – eine liebevolle Hommage an Vorbilder wie „Aladdin“ auf dem Mega Drive, zugleich aber dank moderner Technik noch nie so flüssig und dynamisch.
Mehr Infos zur Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Spiels findest du auch in der offiziellen Pressemitteilung von PlayStation.
Kampfmechanik zwischen Tradition und Innovation
Traditionell war Shinobi nie nur ein Jump ’n‘ Run, sondern ein taktisches Actionspiel. Im neuen Ableger greifen Lizardcube und Sega dieses Prinzip auf und erweitern es zu einem essenziellen Bestandteil des Gameplays: schnelle Kombos, intuitive Kontrolle und ein Execution-System für cineastische Finisher sorgen für ein hohes Maß an Dynamik – und verschaffen den Kämpfen ein beinahe Street-Fighter-artiges Flair.
„Am Anfang steuert sich Joe Musashi wie in einem typischen Actionspiel“, erklärt Sega-Producer Toru Ohara. „Später jedoch erinnert die Steuerung beinahe an ein Fighting Game.“ Ein interessantes Beispiel bietet hier das sogenannte „Execution System“, das es Spielern erlaubt, durch taktisch kluge Aktionen Ressourcen zu gewinnen – und ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.
Das Kampfsystem orientiert sich am Wunsch, ein modernes Erlebnis zu schaffen, das dennoch tief in der Historie der Serie verwurzelt ist. Spieler, die einfach nur „Button Mashing“ betreiben wollen, kommen genauso auf ihre Kosten wie Speedrunner, die Frame-genaue Kombos beherrschen.
Diese Flexibilität erinnert an die Philosophie moderner Actionspiele wie „Devil May Cry“ oder „Bayonetta“, bleibt aber durch die 2D-Perspektive und klassische Levelstruktur deutlich zugänglicher. Und genau das könnte Shinobi auch für Gelegenheitsspieler und Retro-Fans gleichermaßen interessant machen.
Bosskämpfe, DLCs und Nostalgie: Mehr als nur ein Remake
Wer sich fragt, ob die neuen Mechaniken auch in den Bossfights eine zentrale Rolle spielen – ja, das tun sie. Ausführliche Bosskämpfe mit einzigartigen Animationen, Angriffsmustern und Schwächen sind ein fester Bestandteil von Art of Vengeance. Und sie sind nicht nur Schauwerte, sondern auch Gameplay-Highlights. Besonders erwähnenswert: Der erste Boss ist ein gigantischer Affe namens Kozaru – und wer es bis Level 5 schafft, darf sich über einen Vampir-Yakuza freuen.
Ein weiteres Highlight ist das geplante Villains Stage DLC, das ikonische Sega-Schurken wie Dr. Robotnik (aka Eggman) ins Spiel holen wird. Dieser kreative Cross-Over-Ansatz demonstriert nicht nur den Mut zur Eigeninterpretation, sondern auch die übergreifende Strategie von Sega, seine nostalgischen IPs wieder stärker zu vereinen – ähnlich wie Capcoms „Fighting Collection“ oder Nintendos „Smash Bros.“-Franchise.
Gleichzeitig bleibt der Humor nicht auf der Strecke. Joe Musashi sagt im gesamten Spiel nur ein einziges Wort – bewusst als ironisches Stilmittel eingesetzt. Und wer würde vermuten, dass ein Ninja in leuchtend weiß-roter Montur samt Reithund ernst bleiben kann? Doch genau diese Mischung aus Ernsthaftigkeit und leichtem Augenzwinkern ist es, die „Shinobi: Art of Vengeance“ so charmant und unverwechselbar macht.
Für Fans der Reihe – und davon gibt es dank dem langanhaltenden Retro-Comeback auf modernen Konsolen inzwischen wieder viele – scheint dieses Revival den perfekten Sweet Spot zwischen Hommage und Neuanfang gefunden zu haben.
Fazit: Die Ninja-Revolution hat begonnen
Shinobi: Art of Vengeance ist mehr als nur ein Retro-Revival – es ist eine Antwort auf die Frage, wie ein klassisches Franchise im Jahr 2025 aussehen kann, ohne seine Wurzeln zu verraten. Mit seinem einzigartigen Artstyle, dem flexiblen Kampfsystem und dem spürbaren Humor bietet das Spiel nicht nur für Fans der alten Schule, sondern auch für Neulinge einen Blockbuster im Indie-Gewand.
Dass Sega seiner IP neues Leben einhaucht, ist ein klares Zeichen für eine Neuausrichtung im Markt – und wer weiß? Vielleicht erleben wir bald auch weitere Klassiker wie Golden Axe, Alex Kidd oder OutRun in neuem Glanz.
Shinobi: Art of Vengeance erscheint am 29. August für PlayStation 4 und PlayStation 5.
Neugierig geworden? Hier geht es zur offiziellen Ankündigung: Shinobi: The Remaking of a Ninja
Häufige Fragen zu Shinobi: Art of Vengeance
Quelle: https://blog.playstation.com/2025/08/28/shinobi-art-of-vengeance-the-remaking-of-a-ninja/





