Notebook mit geöffneter Windows 11 Insider Preview Oberfläche auf Schreibtisch

Windows 11 Insider Preview Build 26120.5733: Diese Features und Bugs solltest du kennen

Mit der neuen Windows 11 Insider Preview Build 26120.5733 in der Beta-Version bringt Microsoft erneut frischen Wind in sein Betriebssystem. Die Neuerungen betreffen insbesondere den Datei-Explorer, das Startmenü sowie die Systemeinstellungen. Gerade für Nutzer des Insider-Programms auf Windows 11 Version 24H2 liefert das Update spannende Features, aber auch einige bekannte Fehler, die beachtet werden sollten. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die Highlights, Verbesserungen und auch die Bugs dieses Releases.

Neue Version von Windows 11 im Beta Channel veröffentlicht

  • Microsoft veröffentlicht die neue Windows 11 Insider Preview Build 26120.5733 im Beta Channel.
  • Die Version trägt das Update-Kennzeichen KB5062673.
  • Nur Nutzer mit Windows 11 Version 24H2 erhalten Zugriff auf dieses Build.
  • Die Aktualisierung ist Teil der fortlaufenden Entwicklung für das kommende Windows 11 Update.
  • Der Release richtet sich an Windows Insider, die neue Funktionen vorab testen möchten.

Was ist neu in Windows 11 Build 26120.5733?

Mit dem aktuellen Insider-Update (KB5062673) führt Microsoft in der Beta-Version eine Reihe interessanter Änderungen ein. Besonders hervorzuheben ist die Integration der sogenannten Live Persona Cards im Datei-Explorer. Diese Karten zeigen zusätzliche Informationen über Kollegen oder Kontakte an, wenn man mit einem Arbeits- oder Schulkonto (Entra ID) angemeldet ist. Die Anzeige erscheint im Bereich „Aktivität“ der Explorer-Startseite sowie im Bereich „Empfohlen“. Die Einbindung erfolgt über Microsoft 365 und zeigt bei Mouseover oder Klick weitergehende Informationen zur betreffenden Person.

Auch in den Systemeinstellungen wurde aufgeräumt: Der frühere Menüpunkt „Verwalten oder Löschen des Bing-Suchverlaufs“ unter Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Suche wurde entfernt. Microsoft verweist nun direkt auf das Datenschutz-Dashboard, das zentral Zugriff auf alle Bing-Daten gewährt.

Erfreulicherweise enthält das Build auch eine Reihe von Bugfixes, beispielsweise für ein Crash-Problem des Startmenüs sowie Darstellungsfehler und Interaktionsprobleme in der Taskleiste.

Weitere offizielle Informationen und Screenshots stellt Microsoft direkt in seinem Insider-Blogpost zur Verfügung.

Stabilität zuerst: Fixes und bekannte Fehler

Mit Build 26120.5733 hat Windows an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, um die Systemstabilität zu verbessern. Doch wie oft bei Beta-Releases ist nicht alles Gold, was glänzt. Microsoft nennt ausdrücklich mehrere bekannte Fehler, die im täglichen Betrieb stören können – manche davon mit Workarounds, andere noch ohne konkrete Lösung.

  1. Startmenü: Für Nutzer mit dem neuen Startmenü sieht dieses unter „Alle Apps“ manchmal wie ein wild gewordener Buchstabensalat aus. Leere Kategorien von A bis Z erscheinen plötzlich mit fehlenden Icons. Wechsel zu einer anderen Ansicht hilft als kurzfristige Lösung.
  2. Datei-Explorer im Dark Mode: Die visuelle Darstellung von Speicherplatzwarnungen – etwa bei wenig freiem Speicher – ist derzeit fehlerhaft. Das Rot wirkt zu hell, Schwarz wird statt einer Kontrastfarbe genutzt.
  3. Touchpad-Gesten: In einem vorherigen Build ausgefallene Multi-Finger-Gesten wurden nun behoben – ein Segen für alle Nutzer hochwertiger Trackpads.
  4. Controller-Probleme: Einige Xbox-Controller lösen über Bluetooth einen Systemabsturz (Bugcheck) aus. Hier hat Microsoft immerhin eine konkrete Anleitung zur Behebung bereitgestellt.

Insider, die von einem Installationsfehler mit dem Code 0x80070005 betroffen sind, rät Microsoft, das Problem manuell über Einstellungen > System > Wiederherstellung > „Probleme mit Windows Update beheben“ zu lösen.

Kurzum: Der Weg zu einem rund laufenden Insider-Build ist wie eine Baustelle – eine Mischung aus Fortschritt und Umleitungsschildern. Doch dies ist Teil des Konzepts der Windows-Entwicklung, bei der Nutzer im Beta-Channel aktiv zur Verbesserung beitragen.

Wie wirkt sich das Update langfristig auf Windows 11 aus?

Mit Build 26120.5733 gibt Microsoft einen kleinen, aber wichtigen Ausblick auf die Weiterentwicklung von Windows 11 Version 24H2. Hinter dem Beta-Channel verbirgt sich dabei nicht nur der Test neuer Features, sondern auch die Prüfung neuer Update- und Auslieferungsmechanismen per Enablement-Package. Damit simuliert Microsoft bereits jetzt, wie Windows-Updates künftig nutzerzentrierter und modularer verteilt werden sollen.

Interessant ist auch die Rolle von Feature Rollouts mit Kontrolle: Neue Funktionen landen zuerst bei einer kleinen Nutzergruppe, bevor sie langsam an mehr Insider ausgespielt werden. Diese als „Controlled Feature Rollout“ bekannte Technik hilft dabei, Stabilität und Feedback optimal zu kombinieren.

Ein Beispiel: Die Live Persona Cards könnten insbesondere in Unternehmen mit kollaborativen Arbeitsprozessen viel Zeit sparen – indem sie direkt im Datei-Explorer Kontextinformationen anzeigen, ohne zwischen Anwendungen springen zu müssen. Ähnlich wie ein digitales Namensschild in einem Großraumbüro verbessert dieses Feature die Usability erheblich.

Auch gesellschaftlich sind diese Entwicklungen spannend: Sie zeigen, wie Betriebssysteme zunehmend zu digitalen Arbeitsplattformen werden – vernetzt, intelligent und mit Assistenz-Fokus. Die Herausforderungen liegen jedoch genauso deutlich in der Frage nach Datenschutz, Performance und Barrierefreiheit.

Fazit: Wer den Wandel von Windows aktiv mitgestalten möchte, sollte sich den Beta-Channel genauer ansehen – und dabei stets Feedback geben, um Features wie „Click to Do“ oder „Live Captions“ zukunftstauglich zu machen. Die aktuelle Preview ist solides Beta-Material mit Potenzial – aber definitiv noch kein Selbstläufer.

Häufige Fragen zur Windows 11 Insider Preview Build 26120.5733

Quelle: https://blogs.windows.com/windows-insider/2025/08/01/announcing-windows-11-insider-preview-build-26120-5733-beta-channel/

1 Gedanke zu „Windows 11 Insider Preview Build 26120.5733: Diese Features und Bugs solltest du kennen“

  1. Die Idee mit den Live Persona Cards klingt spannend – gerade im Joballtag kann das echt nützlich sein. Mich würde interessieren, ob man diese Funktion auch komplett deaktivieren kann, falls man sie nicht braucht oder die Datenschutzbedenken überwiegen?

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