E-Commerce-Software

Wichtige Faktoren für die richtige E-Commerce-Software

Wer mit seinem Online-Shop im E-Commerce erfolgreich sein möchte, braucht die richtige Software. Unternehmer haben hier die Qual der Wahl. Nicht nur die Qualität der Angebote ist für die Entscheidung wesentlich, sondern auch die Anpassung an den Bedarf. Wir möchten Unternehmern für die Wahl der richtigen E-Commerce-Software in diesem Ratgeber eine Entscheidungshilfe bieten und klären die Kriterien, auf die es beim Anbietervergleich ankommt.

Datenvolumen und Funktionsvielfalt

Die einzelnen Angebote bieten unterschiedliche Mengen an Datenvolumen. Viele Angebote sind außerdem nach Leveln gestaffelt und die Datenmenge steigt wie auch die Funktionsvielfalt mit dem Preis. Die benötigte Datenmenge und die Funktionsvielfalt sollte sich am Bedarf orientieren, damit man weder unnötig Geld ausgibt noch in seiner Entwicklung behindert wird.

Die Art der Software

Anbieter wie Shopify, WooCommerce, Shopware, Spryker, Commercetools, Adobe Commerce Cloud und JTL bieten auf den Online-Handel angepasste Erlebniswelten und Schnittstellen für die Logistik. Dennoch beschränkt sich eine E-Commerce-Software nicht auf die Implementierung und den Aufbau der virtuellen Verkaufsseite.

Auch andere Funktionen werden von Anbietern abgedeckt. Möglich ist zum Beispiel die Nutzung von Marktplätzen wie ebay und real. Portale wie Mercateo helfen durch die Bereitstellung einer Vielzahl von Katalogen bei der Beschaffung der Waren. Im erweiterten Sinn gehören auch SEO– und Trackingtools wie Ahrefs, Matamo, Adobe Analytics und Google Analytics dazu, die bei der Reichweitenerhöhung helfen und damit bei der Gewinnung von Kunden.

Das Design

Online-Shops sind die Orte im Internet, an denen Kunden ihren Einkaufsbummel tätigen und wo sie ihre Verkäufe abschließen. Je besser die Grafik ist, desto wohler fühlen sich die Kunden und desto günstiger ist der Eindruck vom Unternehmen. Nicht zuletzt steigert gut gemachte Grafik die Conversion Rate und damit den Anteil der Besucher, die zu Käufern werden. Die Güte der Grafik kann anhand der Kriterien der UI- und der UX-Grafik gemessen werden. Die Abkürzungen stehen für User Interface und User Experience.

Beim UI-Design geht es um die Ausgestaltung einer funktionsfähigen Seite, bei der die einzelnen Elemente stimmen und richtig angeordnet werden. Beim UX-Design steht hingegen die Frage im Fokus, wie das Design auf den Nutzer wirkt. UX-Designer lassen sich deshalb von den Prinzipien Usability und Benutzererlebnis leiten. Eine gute Software für E-Commerce bietet in beiden Bereichen eine ausgezeichnete Performance.

Open Source oder proprietär?

Bei der E-Commerce-Software gibt es Open-Source-Anbieter und proprietäre Lösungen. Open-Source-Software entstammt zum Teil der Graswurzelbewegung. Sie sind Gemeinschaftsprojekte, an denen jeder mitwirken kann. Dadurch ist die Qualität der Software vom Engagement der Nutzer abhängig. Open-Source-Software ist wesentlich günstiger und ohne Lizenzgebühren.

Dafür wirkt das Design bei Softwarepaketen von etablierten und erfolgreichen Anbietern meistens hochwertiger und auch das Benutzererlebnis spricht eher für gute proprietäre Software. Oft ist die Wahl der Systeme auch eine Einstellungssache. Die Frage ist, ob man angestellten Profis eher vertraut oder der Schwarmintelligenz.

Hoster oder Cloud?

Traditionell stellen bei Internet-Software Hoster die Speichermengen für eine Nutzungsgebühr bereit. Diese Angebote sind auch als Software as a Device bekannt. In den letzten Jahren sind externe Datenspeicher in Form von Clouds immer beliebter geworden. Auch für diesen Service werden regelmäßige Gebühren fällig, die in der Regel allerdings geringer sind.

Derzeit gibt es auf dem Markt für E-Commerce exzellente Anbieter beider Systeme, sodass die Frage, welches System das bessere ist, noch nicht geklärt ist. Fragt man Experten dazu, sind die Antworten davon abhängig, wen man befragt.

Aspekte rund um den Datenschutz

Dass Hacker hinter Kundendaten hinterher sind, ist längst kein Geheimnis mehr. Viele Nutzer von Online-Shops befürchten deshalb, dass Kriminelle an ihre im System gespeicherten persönlichen Daten kommen, während andere wiederum dem Betreiber nicht so recht über den Weg trauen. Was macht er mit meinen Daten, fragen sie sich mitunter besorgt.

Der Datenschutz hat als Kriterium für viele potenzielle Käufer daher eine hohe Bedeutung und sie beurteilen den Online-Shop auch nach Sicherheitsaspekten wie das Vorhandensein von Datenschutz-Zertifikaten, einer SSL-Verschlüsselung und der Nutzungsmöglichkeit von sicheren Bezahlsystemen.

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